Ajlan A
ABSTRAKT
Die Parkinson-Krankheit ist eine neurologische Erkrankung mit sich entwickelnden Schichten vielschichtiger Natur. Sie wurde lange Zeit durch die klassischen motorischen Merkmale des Parkinsonismus gekennzeichnet, die mit Lewy-Körpern und dem Verlust dopaminerger Neuronen in der Substantia nigra verbunden sind. Die Symptomatologie der Parkinson-Krankheit wird jedoch heute als heterogen wahrgenommen, mit klinisch signifikanten nicht-motorischen Merkmalen. Dementsprechend umfasst ihre Pathologie weite Bereiche des Nervensystems, verschiedene Neurotransmitter und Proteinmengen, die nicht nur Lewy-Körper betreffen. Die Ursache der Parkinson-Krankheit bleibt unklar, doch das Risiko, an Parkinson zu erkranken, wird nicht mehr als hauptsächlich auf Umweltfaktoren zurückzuführen angesehen. Vielmehr scheint die Parkinson-Krankheit durch ein komplexes Zusammenspiel genetischer und umweltbedingter Faktoren zu entstehen, die verschiedene Hauptzelltypen beeinflussen. Die Unberechenbarkeit der Parkinson-Krankheit geht mit klinischen Schwierigkeiten einher, darunter das Versäumnis, im frühesten Stadium der Krankheit eine endgültige Diagnose zu stellen, und Schwierigkeiten bei der Behandlung von Symptomen in späteren Stadien.